Indien

1.03.2006 - Back in Germany

I arrived well in Germany, only 30min delayed.

 

I was very lucky. The economy class was full and I was upgraded to business class. So I had much more space and slept very well. Also no problems with the luggage, exactly 23kg.

 

 

Now it's snowing, I'm freezing and want to come back!

 

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19.02.2006 - Noch eine Woche

Wollt noch ein paar Gedanken los werden, jetzt wo es bald ernst wird.

 

Erstmal zu meinem Reisebericht. Das Internet spinnt hier, seitdem ich wieder da bin. Ich konnte die ganze Woche keine Bilder hochladen. Freitag funktionierte es einigermaßen, aber ich hoerte, manche Bilder kann man nicht ansehen. Ausserdem sind weiter unten auf einmal chinesische Schriftzeichen oder so was. Desweiteren fehlt beim Reisebericht der Abschluss. Ich werde versuchen, die Maengel in den naechsten Tagen zu beheben, sofern mir die Internetverbindung dies ermoeglicht.

 

Ja, nun ist schon eine von den zwei letzten Wochen herum, wobei ich die erste mit einem lachenden Auge, die zweite aber nun mit einem weinenden sehe.

Wie man ja immer sagt: Man merkt immer erst, was man hat....

Morgen ist schon der letzte Montag, dann der letzte Dienstag, der letzte Mittwoch,...

 

Dieses WE hab ich es mir noch mal gut gehen lassen. Ich war das ganze WE in der Bosch Colony, d.h. dort, wo die Chefs und Praktikanten wohnen. Ist eine Anlage bestehend aus mehreren Haeusern, einem Gaestehaus mit Kueche und vier Koechen, einem Pool und viel Gruenflaeche. Das Ganze wird von einer 3m hohen Steinmauer und Stacheldraht umgrenzt und 24h bewacht. Das Krasse: Auf der anderen Seite der Mauser stehen die kleinen Steinhaeuser, wo die armen Leute wohnen, in nur einem Zimmer vier Leute, Steinboden, das Geschirr wird auf der Strasse in einem Eimer gewaschen. Unbegreiflich. Und dort lebt auch die Haushaelterin vom Bungalow, in dem Kerstin wohnt. Kerstin war bei Bosch fuer zwei Monate und fliegt wie ich am 28.2. zurueck.

 

Mein Programm am Samstag: Fruehstuecken, im Pool schwimmen, Mittagessen, im Pool schwimmen, Shoppen gehen, Abendessen. Das gleiche am Sonntag. Bin in den zwei Tagen brauner geworden als in den drei Wochen der Reise. Jetzt kann ich mich bald mit den Indern messen.

Sonntag abend zwischen 18 und 22 Uhr ist uebrigens Haupteinkaufszeit, waehrend in Deutschland da laengst die Buergersteige hochgeklappt sind. Man kann im Big Bazar kaum laufen, so viele Menschen tummeln sich da. Beim Anstehen an der Schlange kann man wunderbar seine Geduld trainieren, denn fuer 5 Leute brauchen die schon mal 20min.

 

Grad auf der Heimfahrt wurde mir mal wieder die Verkehrssituation richtig bewusst. Es ist verdammt gefaehrlich. Man darf sich darueber keine Gedanken machen, ansonsten steigt man in kein Auto mehr. Irgendwie ist sonntags gegen 22Uhr Hochbetrieb. Die Landstrasse war voll mit LKWs. Man kann es sich so vorstellen: Keine Lichter am Strassenrand, da Landstrasse. Die LKWs fahren teilweise ohne Licht. Das heisst, man erkennt erst kurz vorher, wenn einer vor einem faehrt, genauso, wenn einer entgegenkommt beim Ueberholen. Die LKWs ueberholen sich selber auch und verdraengen den Gegenverkehr dabei von der Strasse. Dann ist oft die Ladeflaeche voll Menschen. Ueberall, wo Platz im oder auf dem Auto ist, werden Menschen mitgenommen. An max. fuenf Personen, Anschnallen oder Fernlicht ausmachen bei Gegenverkehr denken die im Traum nicht.

Es ist wirklich unheimlich.

 

Ja, nun kommt oefter die Frage, was wirst du vermissen, worauf freust du dich in Deutschland?

 

Auf jeden Fall werde ich das Wetter vermissen. Ich bin schon so an Hitze und wolkenlosen Himmel gewoehnt, weiss gar nicht mehr, was Regen oder Schnee ist und was es heisst mit Jacke raus gehen zu muessen.

Dann werde ich das locker luftige Leben vermissen. Ein Land ohne Regeln, wo alles moeglich ist, im Gegensatz zu Deutschland, wo alles geregelt ist, man sich anpassen muss, mit dem Strom schwimmen muss. Die Uhr hat wieder eine Bedeutung. Hektik und Stress, sobald ein kleines Problem auftaucht. Gemurre und Gemecker, wenn etwas mal nicht so schnell oder einfach geht, wie es soll. Leute, die sich schwer tun zu laecheln und mehr pessimistisch als optimistisch denken. Unzufrieden sein, obwohl man alles hat, was man zum Leben braucht.

Die Inder laecheln immer, egal wie schlecht es ihnen geht oder in welchen erbaermlichen Verhaeltnissen sie leben muessen. Ausserdem ist kein Problem so schlimm, dass man sich aufregen oder laut werden muesste.

Ach, das werde ich sehr vermissen...

 

Susanne meinte, jetzt nach drei Wochen in Deutschland vermisst sie Indien langsam. Und langsam wird ihr bewusst, was sie erlebt hat.

Mir ist es seit fast 5 Monaten nicht im Ansatz bewusst. Ich lebe hier zwar mein alltaegliches Leben, habe mich an bestimmte Sachen gewoehnt, aber dass ICH hier in Indien bin, seit 5 Monaten, dass wird mir selbst in Deutschland erst nach einer ganzen Weile bewusst werden.

 

Was ich fuer ein Glueck hatte, die Stelle zu bekommen. Dann das Willkommen hier, das Umsorgtwerden. Ich habe seit 5 Monaten kein einziges Mal mein Essen selbst zubereitet, von Waesche waschen oder putzen ganz zu schweigen. Diese Unterwuerfigkeit der (vor allem: maennlichen) Inder ist immer noch unfassbar.

Da bin ich aber wieder ganz froh, in Deutschland selbst alles machen zu duerfen, aus dem Haus gehen koennen, wann und wohin ich will, essen, wann und was ich will. Einfach sein Leben selbst fuehren, ohne stets beobachtet und kontrolliert zu werden.

 

However, jetzt geh ich erstmal schlafen.

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17.02.2006 - Rundreise Mumbai-Goa-Kerala

Nun mein Bericht zur Rundreise in Suedindien vom 21.1. bis 11.2.2006.

 

 

Angefangen haben wir in Mumbai; wir, das heisst Jana und ich. Da keiner aus meinem Freundes- oder Bekanntenkreis Zeit, Geld oder Lust hatte, habe ich mich der Hilfe eines Reiseforums bedient und so Jana aus Berlin gefunden, die auch eine Rundreise im Sueden Indiens vorhatte. Wir haben uns also zusammen getan und merkten gleich von Beginn an, dass es wunderbar mit uns funktioniert.

 

20.1. (Freitag)

Ich war am 20. und 21.1. auf der Elecrama, der groessten Elektronikmesse in Indien, welche vom 18. bis 22.1. in Mumbai stattfand.

 

 

Am Abend wurde getreu indischen Sitten getrunken, gegessen und anschliessend getanzt.

 

21.1. (Samstag)

Jana ist gegen 23Uhr in Mumbai am Flughafen gelandet.

Ich habe sie meinen Kollegen vorgestellt und wir hatten noch einen lustigen Abend.

 

22.1. (Sonntag)

Gegen 14Uhr ging es mit dem Flieger nach Goa, wieder in das Resort in Colva, in dem ich Weihnachten schon mit Susanne waren. Allerdings hatten wir diesmal ein schlechtes, dreckiges Zimmer bekommen und so beschlossen wir, nur eine Nacht da zu bleiben.

Ein Abenteuer war der Frosch, den wir im Bad auf dem Klodeckel fanden. Es erforderte viel Einfallsreichtum, ihn dort rauszubekommen J

 

23. bis 26.1. (Montag bis Donnerstag)

Am Morgen zogen wir weiter nach Palolem.

Gerade aus dem Bus stuermten auch schon die Huettenbesitzer auf uns zu, die uns ein Zimmer andrehen wollten.

Wir leisteten uns fuer eine Nacht eine Strohhuette auf Holzpfaehlen direkt am Strand.

Das “Zimmer” bestand nur aus Holzplatten, einem Bett, einem Spiegel und Waenden aus Stroh.

Sehr natural und basic, muss man mal erlebt haben.

Blick vom Balkon aus.

Das Bad war ebenso basic und wurde gemeinschaftlich genutzt.

Da uns die Robinson Crusoe Huette mit 300Rs./6Euro aber zu heftig war, sind wir den naechsten Morgen umgezogen.

Uli und Elke, welche unseren Nachbarn bei den Strohhuetten waren, empfahlen uns eine Unterkunft, 50m vom Strand, dafuer aber mit Steinwaenden und Bad fuer 250Rs./5Euro.

Hot water made by nature.

War zwar nicht in der schoensten Gegend und die Innenausstattung liess in Bezug auf Helligkeit, Platz und Sauberkeit sehr zu wuenschen uebrig, aber…

hauptsache billig J

Auch hier waren Uli und Elke aus Baden-Wuerttemberg in den naechsten Tagen unsere Nachbarn.

Gleich um die Ecke hatten wir die German Bakery, mit Backwaren, die deutschen relativ aehnlich waren. Dort nahmen wir in den folgenden vier Tagen taeglich unser Fruehstueck zu uns.

Nach dem Fruehstueck ging es an den Strand

und nach Sonnenuntergang zum Dinner und Cocktails trinken.

Blick von der Mitte des Strandes aus.

Dann sind wir schnell zum Nordende gejumpt und konnten diese Eindruecke erhaschen.

Weitere Bilder vom Palolem Beach

 

 

 

 

27.1. (Freitag)

Es ging weiter nach Panjim, die Hauptstadt Goas.

Dort gestaltete sich die Unterkunftssuche relativ schwierig, da der Ort sehr klein ist und fast alles ausgebucht war. Nach zwei Stunden mit Rucksack rumrennen verliess uns die Lust und Kraft und wir nahmen das 1000Rs./20Euro Luxuszimmer. Eigentlich keine so schlechte Idee, nach vier Tagen in dem Loch.

 

28.1. (Samstag)

Der Sparsamkeitsdrang kam wieder durch und wir zogen in ein billigeres Zimmer um, immer noch in Panjim.

Panjim – eigentlich ganz Goa, aber Panjim besonders – ist sehr von der portugiesischen Herrschaft in fruehreren Zeiten bestimmt. Man laeuft durch enge Gassen mit kleinen Restaurants im portugiesichen Stil und fuehlt sich fast wie in Portugal.

Gegen Mittag machten wir einen Ausflug nach Old Goa, der frueheren Hauptstadt Goas.

Dort war allerdings ausser ein paar Kirchen, einer Basilika

und einem Museum nichts zu sehen, so dass wir nach zwei Stunden Kultur pur wieder nach Panjim fuhren.

 

29.1. (Sonntag)

Am Vormittag haben wir uns Panjim noch ein wenig angeschaut.

Gemuesemarkt in Panjim

Fischmarkt

Und waren mehrmals in meinem Lieblingsrestaurant um die Ecke, was diesen Titel bekam, weil es super gemuetlich und mit viel Liebe eingerichtet war.

Das zweite Speisezimmer war frueher einmal Schlafgemach fuer Touristen, welche ihre Grussbotschaften an der Wand hinterliessen.

Eingang des Hotels/Restaurants Venite

Gegen 17Uhr ging es dann auf zur Train Station in Margao. Vor uns lagen 14 Stunden Zugfahrt nach Cochin in Kerala, aber wir hatten uns zum Glueck Plaetze im Schlafwagen reserviert. Es hat uns uebrigens zwei Stunden gekostet, so ein Zugticket zu bekommen, da sowohl der Herr am Schalter, als auch wir uns nicht einig waren, welcher Zug am besten ist. Vor der Fahrt hatten wir schon etwas Bammel, dass es im Abteil mit acht Personen und ohne Klimaanlage etwas eng und stickig werden koennte, waren dann aber doch sehr ueberrascht, wie bequem es mit Gepaeck auf einer 50x180cm Holzliege sein kann.

Ich habe wunderbar geschlafen und der ganze Spass hat 350Rs./7Euro gekostet. Das war mal ein Erlebnis fuers Leben!

Es ist uebrigens wirklich so, dass die Fenster und Tueren immer offen stehen.

 

30.1. (Montag)

Gegen 11Uhr erreichten wir Cochin und nahmen die Faehre nach Fort Cochin. Cochin besteht aus mehreren Stadtteilen, die alle im Wasser liegen. Fort Cochin ist der Teil, wo die meisten Sehenswuerdigkeiten und Touristen anzutreffen sind.

Spaeter haben wir uns den kleinen, aber feinen Ort noch etwas angeschaut, ein Museum besichtigt und beim Sonnenuntergang die beruehmten Fischernetze in Kochin fotografiert.

 

 

31.1. (Dienstag)

Mit der Faehre ging es zurueck aufs Festland und wir hatten Fruehstueck im Indian Coffee House.

Dieses wurde nicht nur wegen der leckeren Bombay Toasts (Toastbrot in Butter-Zucker-Ei-Panade eingeweicht und geroestet) zu meinem Lieblingsfruehstuecklokal in der naechsten Zeit, sondern auch die gute Distribution in Suedindien und der wunderbar indische Charme des Restaurants begeisterten mich.

Mittag ging es mit dem Bus nach Munnar, ins Hinterland von Kerala und die Berge.

Schon beim Losfahren ahnte ich, dass die Busfahrt lustig werden wuerde. Der Fahrer war von der Gattung “Wildsau” und kuemmerte sich nicht darum, dass wir in den Kurven fast von den Sitzen fielen. Fenster gab es natuerlich auch nicht und das System mit Anhalten und Weiterfahren beeindruckte mich zum Anfang riesig. Es gab im Bus den Fahrer und seinen Gehilfen. Der Gehilfe verteilte die Tickets im Bus und war ausserdem dafuer zustaendig, dem Busfahrer durch eine Klingel Zeichen zu geben, wann er anhalten und weiterfahren soll. Vorn war die Klingel und der Gehilfe zog hinten an der Tuer an einer Leine um die Klingel zu laeuten, einmal heisst anhalten, zweimal weiterfahren. Dass die Leute aus- und einsteigen konnten, wo sie wollten und meist in den fahrenden Bus reinsprangen stellte sich schnell als Normalitaet heraus. Wenn die Inder bei allem langsam und traege sind, beim Busfahren sind sie Stressmacher pur.

Es wurde von Kilometer zu Kilometer immer bergiger und die Vegetation wechselte von Palmen ueber Palmen mit Laubbaeumen

zu Laubbaeumen,

so dass ich mir in Munnar ein bisschen vorkam wie in den Alpen. Ueberall Berge und Waelder, dazwischen klare Seen und das Klima aenderte sich schlagartig. Es war bestimmt 10Grad kuehler und viel weniger feucht als am Meer.

 

Wir hatten ein tolles Zimmer ergattert und blieben daher drei Tage in Munnar.

Munnar an sich war haesslich und schlecht ausgestattet mit Restaurants. Es gestaltete sich nirgends in Indien so schwierig, gutes Essen zu bekommen, wie in Munnar. Von den 10 Lokalen, die es gab, schmeckte es in den von uns getesteten schrecklich. Allerdings war der Tee traumhaft und wurde in den paar Tagen zu unserem Grundnahrungsmittel.

Munnar ist bekannt fuer seine Tee-, Kaffee- und Pfefferplantagen (sicher auch noch was anderes, aber das sind die hauptsaechlichen) und bot eine einmalige Landschaft.

Die Teebuesche an den Berghaengen leuchteten strahlend gruen und sahen von Weitem aus wie Moosteppiche.

 

Da Munnar in 1500m Hoehe liegt wurde es in der Nacht empfindlich kuehl, um nicht zu sagen, arschkalt. Ich schaetze um 5 Grad, zumindest konnte man morgens den Hauch beim Atmen sehen. Am Tag waren es um die 20 Grad. Wir dachten echt, wir sind in Bayern oder so.

 

1.2. (Mittwoch)

Heut machten wir eine Busfahrt durch die Berge zu einem Aussichtspunkt.

Die Fahrt war noch mal schlimmer als die Hinfahrt und wir hofften die ganze Zeit, dass wir heil ankommen. Der Bus raste um die Kurven, am Abgrund entlang, ich bekam fast Kraempfe beim Festkrallen am Sitz. Da wir zum Fotografieren immer von einer Seite des Busses auf die andere mussten, waren meine Beine am Tagesende uebersaet mit blauen Flecken.

Angekommen am Aussichtspunkt waren natuerlich ueberall Wolken, so dass wir die Aussicht auf die Western Ghats, die zweithoechste Bergkette in Indien nach dem Himalaya, nur erahnen konnten. Schade eigentlich, denn was unter den Wolken zu entdecken war, was schon sehr beeindruckend.

Dann ging es wieder zurueck, vorbei an Seen…

… oder doch Kanada? J

Und abends fielen wir geschafft ins Bett. Trotz dicker Kuscheldecken froren wir die ganze Nacht.

 

2.2. (Donnerstag)

Wir mieteten uns fuer den ganzen Tag einen Rikshafahrer und liessen uns durch die Berge spazieren fahren. Zuerst besuchten wir das Teemuseum in Munnar,

wo man doch recht interessante und antike Stuecke zu sahen bekam und uns die Teeherstellung erklaert wurde. Fuer alle Unwissenden: Die Teeblaetter werden vom Busch gepflueckt, getrocknet, ueber Laufbaender und durch Walzen gefahren, dann in einem Ofen mit heisser Luft weiter getrocknet und zum Schluss gesiebt, je nach Wunsch grob oder fein.

Weiter ging es zu Wasserfaellen, welche aber nicht sonderlich spektakulaer waren, da ja keine Regenzeit ist und wenig Wasser herunterfliesst.

Auf dem Weg durch die Berge kamen wir sowohl an Pfefferplantagen,

als auch an Kaffeeplantagen vorbei.

Zum Schluss durchfuhren wir einen Sandelholzwald, in dem es auch wunderbar danach duftete.

 

3.2. (Freitag)

Fruehmorgens halb acht ging es mit dem Bus los nach Kottayam.

Wir zogen alle langaermligen Shirts und Jacken an, die wir mithatten, froren dennoch die erste Stunde ungemein. Nachdem wir die ungeheure Busfahrt durch die Berge sicher ueberstanden hatten, platzte uns kurz vor Kottayam der Reifen. Allerdings kam fuenf Minuten spaeter ein weiterer Local Bus vorbei und brachte uns in die Stadt.

Dort warteten wir zwei Stunden auf die Faehre und liessen uns dann durch die Backwaters nach Allepey schippern.

Die Backwaters koennte man auch unter dem Titel “Spreewald auf indisch” verkaufen.

Der einzige Unterschied zu Deutschland ist, dass am Rand Palmen stehen.

Zum Sonnenuntergang war die Fahrt besonders schoen.

In Allepey angekommen suchten wir uns ein Zimmerchen und machten uns dann auf Nahrungssuche. Wieder mal eine Herausforderung, da die Stadt seltsam strukturiert war und meine Kartenlesekuenste voellig versagten. Nichtsdestotrotz mussten wir schlussendlich natuerlich nicht verhungern J

 

4.2. (Samstag)

Fruehstueck im Indian Coffee House und dann entschlossen wir uns, die Backwaters mit einem Zweierkanu zu erkunden. Anders als erwartet ueberstroemten uns nicht die Angebote von wegen Hausboot mieten oder Kanalrundfahrten, sondern wir mussten lange selbst suchen um etwas passendes zu finden.

Unsere Entscheidung fuer ein Boot mit Fahrer, der paddelte, war eine sehr gute und wir genossen die drei Stunden Ruhe voll und ganz. Er fuhr uns durch Seitenkanaele, wo wir Frauen beim Waeschewaschen oder Maenner beim Baden beobachten konnten. Fuer uns natuerlich unverstaendlich, wie man sich in die Dreckbruehe trauen kann.

 

Die Backwaters sind schon ein verdammt schoenes Fleckchen Erde und wenn man sich zu zweit ein Hausboot mit Koch und Steuermann mietet, muss dass wunderbar romantisch sein.

 

Aber fuer uns leider viel zu teuer (um die 100Euro pro Tag), und auch nicht wirklich passend.

 

5.2. (Sonntag)

Mit dem Bus machten wir uns auf nach Varkala, wo der schoenste Strand in Kerala zu finden sein sollte. Trotz dessen, dass es auf der Landkarte nur ein winziges Stueck ist, brauchten wir mit dem Bus fuenf Stunden, da der Bus in jedem Ort an jeder Ecke anhielt und Leute einsammelte.

Angekommen, mussten wir erfahren, dass mal wieder alles ausgebucht ist. Letzte Moeglichkeit war ein teures Resort am Nordende des Strandes. 1000Rs./20Euro wollten die haben, aber wir wollten nicht mehr als 500 zahlen.

Es hat dann gar nicht so lang gedauert bis die Boys uns das Zimmer fuer 500 gegeben haben.

Nochmal schoener Luxus zum Schluss, herrlich J

 

6. – 8.2. (Montag bis Mittwoch)

Varkala gefiel uns so gut, dass wir hier bis zum Schluss der Reise blieben.

Die Kueste, wo sich das touristische Leben abspielte, bestand nur aus Restaurants und Souvenierlaeden. Direkt an den Klippen verlief ein Weg und es fuehrten zwei Treppen herunter zum Strand.

Varkala – allgemein Kerala – war verdammt heiss und schwuel. Taeglich um die 34Grad. Wir schwitzten von frueh bis abend, ununterbrochen liefen die Baeche den Ruecken oder Bauch herunter. Tagsueber war es zu heiss, um an den Strand zu gehen und so begaben wir uns immer erst nachmittags bis zum Sonnenuntergang dahin.

Das Meer war sehr in Bewegung und es machte mir herzlich viel Spass in den Wellen zu baden. Das Wasser war ausserdem relativ sauber und warm, so dass wir die folgenden Nachmittage im Wasser verbrachten.

Davor wurde in unserem Stammlokal, mal wieder eine German Bakery, Muessli with fruit and curd gefruehstueckt.

Zwischen Fruehstueck und Strand durchstoeberten wir die unzaehligen Souveniershops, das reinste Paradies fuer Kettenfreunde wie mich.

 

Zum Abendessen genossen wir oefter Fisch oder Prawns, bietet sich ja an, direkt vom Meer auf den Teller.

Am Freitag sollte ja unser Flug von Coimbatore nach Mumbai gehen und so nahmen wir uns vor, am Donnerstag nach Coimbatore zu fahren. Das wurde deutlicher schwieriger als erwartet. Jedes Reisebuero erzaehlte uns andere Zugzeiten, die aber nicht wirklich kompatibel mit unserer Flugzeit waren, und hatten wir uns dann fuer einen Zug entschieden, war der angeblich ausgebucht. So gingen wir dann am Mittwoch selbst zum Bahnhof in Varkala und versuchten, einen Zug zu finden.

Auch der Herr am Schalter wollte uns weismachen, alle Zuege seien voll, aber nach einer Stunde diskutieren (schon mal ein Fortschritt gegenueber des letzten Dramas in Goa, Zugtickets zu kaufen) tauchte auf einmal ein Zug um 12 Uhr auf; ein super fast, der direkt nach Coimbatore durchfuhr. Das war der beste und wir konnten absolut nicht verstehen, warum den nie einer genannt hatte. War ein Zug wie jeder andere, nur erfuhren wir erst nach drei Tagen Rumgerenne und Nachgefrage von dem. Naja, uebergluecklich mit unseren Zugtickets in der Hand machten wir uns wieder auf zum Strand.

 

9.2. (Donnerstag)

Nach dem letzten Fruehstueck bei Abdulla in der German Bakery gings los zum Bahnhof in Varkala. Die Fahrt dauerte neun Stunden, war zwar wieder mit Liegen, aber da wir diesmal am Tag fuhren und nicht in der Nacht, war es verdammt heiss und anstrengend.

Ein Sales Agent von ThyssenKrupp hat ein Haus in Coimbatore und wir hatten vor der Reise vereinbart, dass wir dort uebernachten koennen, wenn wir in Coimbatore sind. Er war allerdings nicht da, aber sein Assistant holte uns am Zug ab und stand uns ueberaus hilfreich zur Seite. Das Haus hatte mein Kollege vor einer Woche gekauft und es war trotz Erwartens ueberraschend gross und luxurioes. Es waren noch keine Moebel darin, ausser einem Bett und, ganz wichtig, ein Platz fuer Puja, mit Bilderrahmen, Blumen und Kerzen auf einem Teppich. Puja ist eine Art Zeremonie um die Goetter zu ehren, kann mehrmals taeglich gemacht werden. Dabei werden die Kerzen angezuendet, dann mit der Flamme zu den Bildern geschwenkt und mit der Hand darueber gegangen und was gemurmelt. Dann wird mit dem Finger in Wasser und anschliessend in weisses oder rotes Pulver getaucht und der Punkt auf die Stirn gemalt. Das durften wir naechsten Morgen mitmachen, daher die genaue Beschreibung.

Nach einem kurzen Refresh sollte es dann auf zum Dinner gehen. Mein Kollege fragte mich telefonisch, was wir essen moechten und ich meinte, egal, hauptsache nicht so teuer. Da meinte er, keine Sorge, er uebernimmt alles. Da war ich das erste Mal perplex und von den Socken. Ich hatte den Mann zweimal in Nasik gesehen und er laed mich in sein Haus ein (obwohl er nicht da ist) und dann auch noch zum Essen.

Aber es sollte noch schlimmer kommen.

Wir gingen nicht in ein normales Restaurant, sondern wurden in das beste Hotel der Stadt gebracht. Wahrscheinlich ein 5 Sterne Ding, jedenfalls erschlag mich der Prunk und Luxus darin fast. Ich dachte mir nur, das kann doch wohl nicht wahr sein, das ist doch jetzt ein Scherz. Wir mit unseren alten, schlabbrigen Reiseklamotten, die vor Dreck fast standen, kamen uns wahnsinnig unpassend in diesem Prachthaus vor.

Es gab dann Buffet mit bestimmt 30 Gerichten und 20 Desserts, ausserdem wurde uns Bier und Wein in Massen bestellt. Es soll ja den Gaesten an nichts fehlen. Fuer mich war das alles unbegreifbar und ich meinte zu Jana immer nur, wie soll ich das je verarbeiten.

 

Freitag abend in Monsieur Manchets Haus wurde französisch

und indisch gekocht.

Greogory hat uns eine Spezialität aus der Gegend in Frankreich,

wo er her kommt, gezaubert: Nudeln in Quaderform mit

Creme Fraiche und Käse überbacken.

Und Pritam hat uns seine indischen Kochkünste vorgeführt:

Hühnchen mit vielen Gewürzen und Reis.

Ein tolles indisches Spiel, wie auch immer es heisst.

Die Regeln sind ähnlich denen beim Billard, es wird nur nicht

mit Queue gespielt, sondern die Steine (solche wie bei Dame)

werden mit den Fingern geschnippt/bewegt.

Am nächsten Tag dann:

Nasik Run 2006, das grösste Ereignis im Jahr!

Es ist eine Veranstaltung mit caritativen Zwecken, organisiert von den grössten Firmen in Nasik. 

Das Geld, das im Vorfeld gespendet wird, wird für Schulen u.ä. verwendet.

Der Run an sich ist einfach ein 5km-Lauf, an dem teilnehmen kann, wer will.

Es sollen wohl an die 10 000 Leute da gewesen sein.

Früh um 8 in alter Frische.

Ich hab dann aufgrund der Hitze und des Staubs in der Stadt doch lieber verzichtet

und konnte so Bilder vom Start machen.

Der Lauf war nach 2 Stunden vorbei, dann gab es noch eine Tombola und das wars.

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2.01.2006 - Happy New Year 2006

Neujahr haben wir im Taj Hotel gefeiert, auf der Wiese und mit tausend Indern.

Im Hintergrund alle Essenstaende, es waren mindestens 10 und an jedem gab es was anderes.

unlimited food

und unlimited drinks

ausserdem andere nette Überaschungen

 

 

 

 

 

 

 

An sich feiern die Inder Silvester wie wir, ausser dass die Musik um 0.30Uhr aus ging wegen gesetzlicher Regelungen und alle zum Buffet gestürmt sind.

 

So dann

 

A Happy New Year and all the best to all of you!

 

 

 

 

 

 

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28.12.2005 - Weihnachten unter Palmen

 

Wenn es sowas wie das Paradies gibt...

 

Ankunft am 23.Dezember gegen 18Uhr am Colva Beach

Nach 10 Minuten Laufen am Strand irgendwo zwischen Colva und Benaulim

Unsere Unterkunft war mit Abstand die beste in der Gegend!

Für eine Nacht im DZ mit Bad (Dusche, WC) und AC zahlten wir 600Rupies/12Euro,

während Resorts nebenan tatsächlich 2000Rs über Xmas in Goa verlangten.

Blick zum Zimmer

und zum Strand vom selben Platz aus.

Wirklich empfehlenswert, wenn man einen Traumurlaub geniessen will.

Frühstück am Meer

Hennabemalung von einer der Verkäuferinnen

Der Tag neigt sich dem Ende..

 

 

Zum Dinner ein frischer Fisch für 5 Euro

Frohe Weihnachten :-)

Am nächsten Tag gings auf zur Radtour am Strand

Zwischen Varca und Cavelossim ist einfach nichts

...und Blick zur anderen Seite

Aus Palmenblättern bauten wir uns ein Plätzchen im Schatten

und genossen die perfekte Ruhe

 

Wieder zurück gabs einen Drink und ein Pläuschchen an der Bar.

Und wieder geht ein Tag zu Ende...

 

 

 

Was soll man auch anderes tun...

Immer wieder die schwere Entscheidung, was ess ich nur bei den vielen köstlichen Sachen

 

 

Am letzten Abend gab es wie immer Fisch und Meeresfrüchte

 

 

Wenn es in Deutschland keine Verpflichtungen gäbe, wäre ich sofort da geblieben, für immer!

Jetzt kann ich echt verstehen, warum es in Goa soviele Aussteiger gibt.

Das Flair, die Ruhe, die Freundlichkeit, die Sonnenuntergänge, alles!

 

 

 

 

 

 

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21.12.2005 - Im Tandoor

Im wahrscheinlich besten Restaurant der Stadt, Tandoor, gab es gestern mal wieder

unsere Lieblingsgerichte dort: Fisch

und Chicken.

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21.12.2005 - Lazy Sunday

Was kann man an einem Sonntag Nachmittag schöneres machen,

als sich auf die Wiese vorm Gästehaus zu legen

und den Sonnenuntergang zu geniessen.

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18.12.2005 - Plätzchen backen und Kindergartenfest

Um uns auch ein wenig auf Weihnachen einzustimmen, wollten wir vorige Woche Plätzchen backen.

Allerdings ist die Küche für solche Vorhaben überhaupt nicht ausgestattet.

Es gibt keine Waage, keine Messbecher, keine Kuchenrolle, kein Handrührgerät,...

und so wurde einfach Pi mal Daumen gemischt.

Trotz allem haben wir fünf verschiedenen Sorten mischen und im Ofen erhitzen können :-)

Nach dem vierten Mal backen (von rechts) sahen die Vanillekipferl doch recht gut aus

und unter den gegeben Bedingungen schmecken die Plätzchen echt gut!

 

Abschiedsessen mit Steffen (rechts), der unsere lustige Runde nächste Woche verlassen

wird und zurück nach Deutschland fliegt.

Wenn das doch Euros wären....

 

Am Samstag wurde vom Betriebskindergarten aus ein Kindergartenfest veranstaltet.

Till war für die Dartspiele verantwortlich.

Und Susanne und ich durften Kindergesichter und -hände anmalen.

 

 

 

 

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11.12.2005 - Wochenende in Nasik

Letzten Donnerstag hatte Steffen Geburtstag,

was mal wieder Anlass gab, den Freitagabend in gemütlicher Runde zu verbringen.

Bestens ausgestattet trafen wir uns in Steffens Haus:

Für die Herren:

Für die Damen:

Entspanntes Frühstück am nächsten Morgen: Der Koch hatte alles blitzeblank geputzt und servierte uns wie üblich Omelett.

Mit der Riksha ging es in die Stadt um ein paar Erledigungen zu tätigen.

Das Bild haben wir der Strasse angepasst :-)

Stammkundenbesuch

Danach ging es in den Grand Book Bazar, wo man wunderbar stöbern

und höchstinteressante Sachen finden kann:

Neben den Katalogen von '93

gab es auch Bücher, die in Deutschland nicht erhältlich sind.

Zum Mittag gab es gefüllte Kartoffeltaschen (die gelben Kullern im Hintergrund)

Dann noch ein paar Fotos am Godavari

und mal wieder Autogrammstunde..

 

 

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4.12.2005 - Dieses Wochenende in Nasik

Am Donnerstag hatte Kevin Geburtstag, was für uns natürlich ein Grund war, am Freitag eine kleine Feier zu veranstalten ;-)

Hoch soll er leben!

Zum ersten Mal in Indien gab es sowas wie Torte.

Ja, es war recht lustig!

Leider, leider, auch Nasik bleibt nicht verschont. Am Freitag war Eröffnung.

Am Samstag vormittag gings auf zum Schneider, Anzüge und Hemden in Auftrag geben.

Dann fuhren wir mit dem Roller drauf los und trafen an einem Stausee auf diese Herren.

Wir versuchten, mit Händen und Füßen zu erklären, dass wir eine Runde Boot fahren wollen und tatsächlich, irgendwann verstanden sie uns.

Hinten und vorn wurden wir von zwei Jungen begleitet, ohne deren Hilfe wir schnell im Wasser gelegen hätten.

Das Boot war sehr flach gebaut (oder überladen ;-)), jedenfalls ging das Wasser bis 5cm unter den Rand. Wir durften uns fast nicht bewegen, ansonsten wären wir im See gelandet.

War auf jeden Fall ein spannender 5 Minuten Trip, und das kostenlos!

Der See dann noch von der anderen Seite.

Am Sonntag gab es bei Steffen Frühstück und Mittagessen. Er wohnt im Haus seines Chefs, der allerdings äußerst selten da ist.

Dafür ist der Koch täglich von 10-20Uhr da und vorwöhnte uns zum Mittag mit Chicken, Fish und Prawns...hmm, lecker!

Die Tür steht immer offen, kümmert keinen, Indien ist doch toll ;-)

 

Ja ja, wenn ich jeden Tag in Internet den Wetterbericht von Deutschland sehe, dann bin ich doch sehr froh, den Winter in Indien zu verbringen. Wir haben ja auch gerade Winter, allerdings sind die Tiefsttemperaturen am Tag 25Grad und in der Nacht 10-15 ;-)

Das Klima ist einfach herrlich. Man kann Fenster und Türen offen lassen, ohne Decke schlafen, man friert einfach nicht, und das jeden Tag! Genau das Richtige für mich!

 

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4.12.2005 - Mumbai 2

Voriges Wochenende waren wir das zweite Mal in Mumbai. Wieder zum Einkaufen, feiern und Bilder machen :-)

Blick aus unserem Hotel. Zum Glück sah es drinnen ganz gegenteilig aus!

Wir haben Herr Pals Sohn (vorn links) und einige Freunde von ihm zum Dinner getroffen.Und am nächsten Tag das College besucht, an dem alle diese studieren.

Zum Willkommen bekamen wir einen roten Punkt auf die Stirn. Warum es gemacht wird, gute Frage...

Ich schätze um die Gäste ehrenvoll zu begrüssen.

Eine der kleineren Shopping Malls in Mumbai.

Wieder im Cafe Mondegar, aber mit zwei neuen Gesichtern: Sebastian (wird 6 Monate bei Bosch sein) und Gregory (für 3 Jahre bei Bosch).

Und wieder im Polly Esthers.

Auf der Heimfahrt von Mumbai nach Nasik.

Bei Sonnenuntergang kann man einfach die schönsten Aufnahmen machen.

 

 

 

 

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22.11.2005 - Ellora und Ajanta Caves

Voriges Wochenende sind wir zu den 200km entfernten Ajanta und Ellora Caves gefahren. Es hat sich wirklich gelohnt, denn meiner Meinung nach sind diese Caves mit das Schönste, was Indien zu bieten hat.

Die Fahrt zu den Ellora Caves hat circa drei Stunden gedauert.

Wieder ein Arbeitsplatz geschaffen.

Die

Ellora

Caves

waren

so

wunderschön

und

überwältigend,

dass

wir

jeden

Winkel

fotografieren

mussten.

Es gibt

über 20 Höhlen,

die mehr

oder weniger

alle

gleich

aussehen.

Nach Aurangabad.

Taj Mahal für Arme, sehr schlechter Nachbau in Aurangabad.

Auf dem Weg

zu dem Ajanta Caves.

Diese sind ähnlich den Ellora Caves,

nur

innen

viel

dunkler.

Trotzdem

genauso

atemberaubend

schön.

Zum Schutz.

In jeder

Höhle

gab es verschiedene

Buddhas.

Auf der Rückfahrt nach Nasik

konnten wir tolle Motive erhaschen.

Mittlerweile normaler Anblick für uns.

Auf der Strasse

zwischen den Dörfern

ist diese wunderschöne Natur zu bewundern.

Thorat wollte eine Abkürzung nehmen,

aber der Weg sah 40km so aus.

Nicht jeder will sich fotografieren lassen.

banana tree

Baumwolle

typisches Dorf

nochmal Baumwolle

Ganz stolz stellen sich die Jungs auf.

Zwischenstopp bei Thorats family,

welche Bauern sind und Granatäpfel anbauen.

Weitere Familienmitglieder ein Dorf weiter.

 

 

 

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12.11.2005 - Rundreise im Goldenen Dreieck Delhi – Jaipur – Agra von 28.10. bis 5.11.05

 

 

Freitag, 28.Oktober

Es ging vormittag von Nasik aus nach Mumbai, wo wir gegen 15Uhr nach Delhi fliegen sollten. Wir bekamen dann aber die “indische Puenktlichkeit” zu spueren, denn unser Flieger (der nur zwei Stunden flog) hatte eine Stunde Verspaetung.

unterwegs

Nach 4 Stunden Autofahrt nach Mumbai und 3 Stunden in den super engen Sitzen von Jet Airways sind wir gegen 18Uhr in Delhi angekommen.

Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel sind wir durch das Botschaften- und Villenviertel von Delhi gefahren, vorbei am India Gate

und ich war erstaunt, wie sauber, geordnet und westlich eine indische Stadt sein kann.

Allerdings war der Smog so schlimm, dass kein Sonnenlicht (welches wir am Stadtrand noch sahen) durch die Dunstglocke kam. Unser Hotel war direkt an einer Hauptstrasse und unglaublich laut. Am Tag konnten wir den Fernseher kaum verstehen und in der Nacht hat man selbst mit Ohropax die Autos noch gehoert. Man kann ja auch die Fenster nicht aufmachen (Gestank und Laerm) und so lebten wir mit AC und kuenstlichem Licht.

Abends sind wir zum Connaught Place, dem beruehmtesten Platz in Delhi. Er ist sternfoermig aufgebaut, in der Mitte befinden sich Maerkte und in den Kreisen darum haben sich die bekannten Marken wie McDoanlds, Lacoste und Thomas Cook angesiedelt. Ist ein sehr uebersichtlicher Platz, aber zum Shoppen nicht wirklich geeignet. Ausserdem wird auf dem gesamten Platz, und auch in anderen Teilen der Stadt, am Ubahn-system von Delhi gebaut.

 

Samstag, 29.Oktober

Der Tag des Anschlags in Delhi. Wir haben aber nichts mit bekommen. Wir verliessen Delhi am Vormittag und der Anschlag muss abends gewesen sein.

Heut ging es von Delhi ueber Jaipur zum Ranthambore Nationalpark.

Die Fahrt dauerte 10 ewig lange Stunden und wir erreichten unser Hotel gegen 18Uhr.

Unterwegs sahen wir in Jaipur auf der Strasse Kamele,

Elefanten und Affen, ein Highlight, da wir diese Tiere ja nur aus dem Zoo kennen.

 

Von der Natur her ist der Norden Indiens eher flach und aehnlich einer Steppe.

Das Klima ist milder und trockener und ich schaetze am Tag 25-27Grad und in der Nacht 15 (zumindest Ende Oktober).

 

Unsere Hotelanlage war einmalig schoen, mitten in der Walachei gelegen, nur Natur und Stille.

Wir wohnten in einer Art Bungalow, welches aus Schlafzimmer und Bad bestand.

Wenn man aus der Tuer trat, stand man in der Natur, himmlisch.

Es war alles sehr sauber und schon hoehere Kategorie, was sich auch an den vielen aelteren, europaeischen Reisepaaren zeigte.

Allerdings fiel alle 5min fuer 30sek der Strom aus, aber das nimmt man gern hin im Paradies J

Dinner gab es mitten auf der Wiese

und wir wurden nett von Taenzern und Trommlern unterhalten.

 

Sonntag, 30.Oktober

Aufstehen war halb 6 und halb 7 ging es los zur Tiger J Safari!

Wir hatten nur Tshirt hat und fragten uns zum Anfang noch,

warum die anderen dicke Fleecejacken anhatten

mussten aber schnell merken, dass es im offenen Wagen

im Fahrtwind am fruehen Morgen eisekalt war, ich schaetze 10Grad.

So war die erste Stunde der Safari eher Qual als Freude, aber dennoch Abenteuer.

Im Park sahen wir Hirsche, Rehe, Antilopen, Krokodile, Affen, seltene Voegel und viele andere Tiere

 

aber keinen Tiger.

Zu unserem Pech passierten uns laufend andere Safariwagen, die von ihren Begegnungen mit Tigern berichteten.

So fuhren wir enttaeuscht zurueck zum Hotel. Mit Entsetzen stellte ich im Zimmer fest, wie dreckig ich vom Staub geworden war. Die Sachen waren alle mit einer dicken brauen Staubschicht ueberzogen und mein Gesicht war 2 Nuancen dunkler.

Nach einem zweiten Fruehstueck goennten wir uns eine Ganzkoerpermassage fuer 7euro. Es war herrlich entspannend und das Urlaubsfeeling perfekt!

Nach dem Mittag ging es zur zweiten Safari, gleiche Tour, aber besser ausgeruestet.

Mit Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Mund- und Nasenschutz ging es los. Sah witzig aus, aber Funktionalitaet geht vor Schoenheit.

Nachmittags gegen 17Uhr

auf der Suche nach Tigern

entdeckten wir tatsaechlich die ersten Tigerspuren

und als die Safari fast zu Ende war,

 

sahen wir endlich einen echten

weiblichen Tiger in ca. 20m Entfernung vom Auto. 

 

 

Montag, 31.Oktober

Am Morgen genossen wir ein ausgiebiges Fruehstueck

und machten uns dann auf nach Jaipur, die rote Stadt.

 

Die Altstadt wird pink city genannt, weil vor ein paar Hundert Jahren alle Haeuser rot angemalt wurden als ein englischer Prinz zu Besuch kam.

Jaipur war wirklich overcrowded, denn es war Diwali, das bedeutenste Fest in Indien, und die Strassen waren voll mit Menschen und Haendlern.

 

Im Sonnenuntergang haben wir den Palast der Winde angeschaut, welcher meines Erachtens erstaunlich klein ist in echt.

Wir sind dann gegenueber des palace of winds (Hawa Mahal) bei einem der unzaehligen Haendler gelandet. Susanne wollte eine Decke kaufen und der Haendler began bei 230euro. Es ist unverschaemt, wie sehr sie bei Auslaendern drauf schlagen und unsere Handelfaehigkeiten wurde extrem auf die Probe gestellt. Aber nach einer Stunde sind wir dann erfolgreich bei 45euro gelandet und Susanne und der Haendler waren zufrieden.

Zum Abendessen sind wir ins LMB und haben die nordindische Spezialitaet Thali ausprobiert.

Sieht gut aus, aber mir schmeckt das sued- oder mittelindische Essen besser.

 

Dienstag, 1.November

Frueh sind wir zum Amber Fort, eine beruehmte Sehenswuerdigkeit in Jaipur.

Dort wollten wir eigentlich mit einem Elefanten hoch reiten,

aber wir kamen zu spaet und die Elefanten waren nach ihren drei taeglichen Morgenritten zu erschoepft und hatten gerade Badepause.

Das Amber Fort war eine Art Burg, sehr gross und wunderschoen.

Unser Guide erklaerte ausfuehrlich, was aus welchem Grund in dieser und jener Art gebaut wurde

und wir machten eine Vielzahl von Bildern.

 

An der Decke

und auch an den Waenden sind eine Vielzahl von Spiegeln angebracht.

In dem Tier oben zwischen den Schmetterlingen ist, je nachdem welchen Teil man zuhaelt, ein Krebs, Elefantenruessel, Schlangenkopf oder Fisch zu erkennen.

Dann gab es Mittagessen im gemuetlichen Freiluftrestaurant Surbhi,

wo “erstaunlicherweise” nach und nach Deutsche mit ihren Reisefuehrern auftauchten.

Auf dem Weg in die Innenstadt mussten wir noch bei einem Tuchhaendler anhalten und uns einige Decken vorfuehren lassen, damit der Guide auch seine Provision bekommt.

Bei allen Sehenswuerdigkeiten wird man von Haendlern umzingelt und es ist ein Spass zu handeln.

Die naechste Sehenswuerdigkeit des Tages war das City Palace, ein Museum, wo Waffen, Kleidung, Bilder und andere Sachen aus dem Amber Fort ausgestellt waren.

Die Gewaender, teils mit echten Goldfaeden gestickt, und auch die verschiedenen Formen von Messern und Schwerten waren beeindruckend, aber man durfte nicht fotografieren.

Die indische Kunst ist wirklich bezaubernd schoen und man koennte Stunden in Museen verbringen. Leider kann man es nur bestaunen, wenn man es live sieht. Daher kann ich noch so viel beschreiben, es wird nicht viel helfen zum Vorstellen der Pracht.

Die dritte und letzte Sehenswuerdigkeit war das Jantar Mantar, ein Park mit vielen Sonnenuhren in unterschiedlichen Groessen und Ausfuehrungen.

 

Auch sehr interessant, wie ausgekluegelt die Sonne zur Zeitmessung genutzt wurde.

 

Abends ging es dann in die Stadt um Diwali zu erleben. Diwali ist wie Weihnachten und Silvester zusammen, mit Lichterketten, Knallern, Suessigkeiten und Geschenken. Die Leute machen sich schick und holen ihre schoensten Anzuege oder Saris aus dem Schrank. Die Strassen sind voll mit Menschen, welche alle in eine Richtung laufen. Es gibt aber kein Ziel (wie wir dachten), sondern es geht nur darum, unter Menschen zu sein und Knaller zu zuenden.

Was mir dabei als Besonderheit (mal wieder) in Indien aufgefallen ist: es gibt unzaehlige Shops und Laeden, die fast immer gleich sind.

Bei uns wuerde es einen Schuh- oder Schmuckladen in einer Strasse geben, hier ist jeder zweite einer.

Solche Rasiersalons sind oft zu sehen.

Manchmal stehen auch drei oder vier gleiche Obsthaendler nebeneinander. Zu wem soll man da gehen?!

  

Mittwoch, 2.November

Auf nach Agra!

Unser Fahrer bei der Kaffeepause.

Zwischendurch hielten wir an der Geisterstadt Fatihpur Sikri an, was aber nur so klingt als ob.

Es war ja grad Ramadan

und daher buntes Treiben im Inneren der Moschee in Fatihpur Sikri.

Ausserhalb gab es einige verfallene Gebaeude

aber von Geisterstadt hatte es wirklich wenig.

In Agra durften wir im Holiday Inn wohnen, was Standard wie in Deutschland hatte und wirklich sehr angenehm im Vergleich zu den anderen Hotels bisher war.

Im Sonnenuntergang sind wir dann zum Taj Mahal und haben es von aussen fotografiert.

 

Donnerstag, 3.November

Am Vormittag besichtigten wir das Taj Mahal von innen.

 

Es ist unbeschreiblich, ich habe noch nie so etwas Schoenes in meinem Leben gesehen! Kein Wunder, warum es zu den sieben Weltwundern zaehlt.

Es wurde von einem Koenig als Grabstaette fuer seine Frau gebaut und die beiden Saerge von ihm und ihr sind das einzige, was sich in diesem riesigen Bauwerk befindet.

Voellig aus weissen Marmor und rundum mit Blumenverzierungen.

So schoen, ich bin immer noch fasziniert! Wir haben zwei Stunden fotografiert und ca. 50 Bilder gemacht, die mehr oder weniger alle gleich aussehen. Aber man entdeckt irgendwie immer wieder eine andere Feinheit und jedes neue Bild erscheint schoener als das andere. Da hat sich der Eintritt von 15euro voll und ganz gelohnt!

Im Taj Mahal musste man sich Stoffschuhe als Schutz des Bodens ueberziehen und es gab tatsaechlich jemanden, der uns diese angezogen hat und dafuer Geld haben wollte.

Es immer wieder erstaunlich, welche Arbeiten es in Indien gibt bzw. womit die Leute ihr Geld verdienen.

Zum Beispiel wird die Strassenbemalung per Hand durchgefuehrt. Oder in jedem Restaurant gibt es einen, der die Tuer oeffnet.

Wenn in Deutschland all diese Arbeiten von Menschen gemacht wuerden, haetten wir keine Arbeitslosigkeit mehr!

Danach ging es dann auf nach Delhi

wieder in unser “schoenes” Hotel vom Anfang der Reise.

 

Freitag, 4.November

Am Vormittag trafen wir uns mit Herrn Pal (unser Betreuer bei Thyssenkrupp), seiner Frau und seinem Sohn. Er kommt urspruenglich aus Delhi und hat ueber Diwali Urlaub dort gemacht.

Vormittags besichtigten wir ein alte Moschee in Delhi.

Dann besuchten wir verschiedene Souvenirmaerkte und probierten unsere Talente zum Handeln aus. Zum Anfang half uns Frau Pal noch sehr, aber spaeter schafften wir es auch allein, fuer eine Kette, die bei 70Rupien begann, 30 zu bezahlen.

Wir schlenderten den ganzen Tag ueber die Maerkte und abends waren wir zum Tee bei Herr Pals Bruder eingeladen. Dort durften wir die indischen Diwalisuessigkeiten probieren und sehen, wie indische Wohnungen und Arztpraxen eingerichtet sind (alle Familienmitglieder sind da Aerzte). Alles ist sehr sauber, aber dennoch ganz anders als in Deutschland. Wir erlebten dann auch den taeglichen Stromausfall, aber die Familie hatte den Generator parat.

In Indien wird taeglich 2 Stunden der Strom abgeschaltet um Strom zu sparen, da es nicht genug gibt. Es geschieht aber immer zu anderen Uhrzeiten, die in der Zeitung bekannt gegeben werden, damit man zb nicht immer fruehmorgens im Dunkeln seine Kleidung suchen muss.

 

Samstag, 5.November

Vormittag geht es noch mal zum Shoppen auf die Maerkte und mittags per Flugzeug zurueck nach Mumbai

vorbei an Mautstellen

und im Sonnenuntergang erreichen wir Nasik.

 

 

Wie mir die Reise gefiel:

Das Geld haette ich mir sparen koennen. Das einzig schoene waren der Nationalpark mit der wundervollen Natur und das Taj Mahal mit seiner gewaltigen Pracht.

Ansonsten waren es nur laute, dreckige, ueberfuellte Staedte, Stress und Hektik pur.

So dass ich nach dem eigentlichen Urlaub erst einmal paar Tage richtigen Urlaub brauchte.

Diese organisierten Reisen sind echt das schlechteste, was man als junger Mensch in Indien machen kann. Das war das erste und einzige Mal. Ein Gutes haben solche Sachen ja zum Glueck immer. Man lernt daraus und macht es naechstes Mal anders.

Wir haben ueberhaupt nicht viel vom indischen Leben mitbekommen, sondern wurden von einem Hotel zum naechsten kutschiert und zwischendurch wurde an einer Massentourismussehenswuerdigkeit stop gemacht.

So werde ich, wenn ich den Sueden erkunde, einfach drauf los gehen und sehen, was der Tag bringt!

 

 

 

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23.10.2005 - Mumbai is great!

In Bombay kann man wirklich den berühmten Kulturschock bekommen!

Die Eindrücke sind unfassbar! Ich werde sie darum niederschreiben:

Wir sind Freitag gegen 19Uhr nach 4 Stunden Fahrt (für 200km) in Bombay angekommen.

Die Straßen sind einfach so schlecht in Indien, es ist manchmal zum…

Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke Nasik-Mumbai ist 40-50 Km/h, weil entweder Schlaglöcher, meterweise Schotterweg oder 20Km/h langsame LKWs die Fahrt behindern. In der Nacht haben die LKWs kein Licht, in Mumbai wird auf 3spurigen Straßen zu fünft gefahren, links oder rechts überholt (so nah, dass man den Seitenspiegel einklappen muss); der Verkehr ist immer wieder phänomenal.

Seltsam ist  dass die Zeit von Sonnenuntergang bis Dunkelheit viel kürzer ist als in Deutschland. Innerhalb von 15min ist es Nacht, wahrscheinlich wegen der Äquatornähe, hörte ich.

Wir haben zuerst in unser kleines, aber sehr sauberes Hotel eingecheckt und sind dann zum Tajmahal Hotel, um einen weiteren Trainee zu treffen. Das Taj liegt genau gegenüber dem Gateway of India am indischen Ozean und ist das berühmteste Hotel in Bombay.

Gateway of India und Tajmahal Hotel

Empfangsherren vorm Taj

Danach sind wir für 2€ essen gegangen und dann ins Mondegar, eine Art Hardrockcafe in Mumbai.

Zu späterer Stunde sind wir in den Club Polly Esther, welcher sehr westliche Preise (8€ Eintritt), Publikum (Miniröcke), Musik (Madonna, Black, House) und Stil (wie das 90 in Berlin) hat.

Dort waren wir nur bis 3Uhr, weil dann die Lichter angingen. Andere Länder, andere… Zeiten.

 

Was für mich jetzt immer noch unbegreiflich ist, und wahrscheinlich immer bleiben wird: Die ganz armen Leute leben und schlafen auf der Straße, und das direkt neben dem Taj oder anderen teuren Hotels. Kinder liegen, teilweise nackt und ohne Decke, auf dem Bürgersteig und schlafen da. Leider ist der Anblick kein seltener, sondern alle 20m liegen einzelne Menschen oder Familien auf dem dreckigen, staubigen, stinkenden Boden und die Touristen laufen scharenweise vorbei. Wenn man aus dem Restaurant kommt, muss man aufpassen, dass man sie nicht überrennt.

Sicher verdienen sich die Kinder mitunter eine goldene Nase mit der Bettelei und sind die geübten Abzocker, aber wenn sie mit traurigen Augen bettelnd am Hemd zupfen ist es schwer nichts zu geben.

Man kann es sich nicht vorstellen, selbst wenn man es live sieht!

Blick aus unserem Hotelbalkon, so sieht es fast überall in Mumbai aus

 

Am nächsten Morgen gab es Frühstück für 1€ und dann gings auf zum Shoppen.

Erst sind wir in der Nähe vom Taj auf die Suche nach guten Läden gegangen, und wurden auch fündig. Levis, Lee, Adidas, Hilfiger, alle haben einen Store, bei welchem beim Betreten die Tür von einem netten Herrn geöffnet wurde.

Die Preise sind ca. die Hälfte von unseren und daher haben wir auch gleich zugeschlagen.

Allerdings war das Viertel nicht das Beste von Mumbai, was wir grausam zu spüren bekamen: Plötzlich lief ein Hund um die Ecke, bei dem ein Ohr und der halbe Kopf abgebissen war. Alle Inder sprangen zur Seite und als mein Schock nach ein paar Sekunden vorbei war, machte auch ich schnell einen großen Bogen um diesen anscheinend tollwütigen Hund.

Wir sind dann mit unserem Fahrer in eine Shopping Mall in die Mitte der Stadt gefahren.

Das ist ein ganz und gar westliches Einkaufszentrum mit Läden von Lacoste, Guess, Pepe Jeans usw.

Leider hat unser Fahrer dann gedrängelt und wir sind gegen 18Uhr wieder nach Nasik gefahren. Auf dem Weg aus der Stadt haben wir noch Outletstores von all den Marken gesehen, welche wir dann nächstes Mal stürmen werden.

Man müsste sich einfach einen Container mieten und den mit Kleidung, Stoffen, Autos und vielen anderen Sachen voll geladen nach Deutschland schicken. Indien ist echt das Shoppingparadies!

Nach zwei Tagen Bombay kann ich sagen, Bombay ist großartig! Ist halt eine Weltstadt, mit Armut und Reichtum, Slums und Luxuskaufhäusern, vielen ausländischen Touristen und einem einzigartigen Flair. Es ist so unglaublich, wie nah Armut und Reichtum zusammen liegen; wie gesagt, nackte Kinder schlafen neben Souvenierständen.

Beides Alltagsbilder...

 

Das einzige, was aus meiner Sicht negativ an Mumbai ist, dass es überall stinkt, entweder nach Abgasen, Müll, Urin oder allem zusammen. Nach 3 Stunden auf der Straße merkt man einen Druck in der Lunge und fängt an zu Husten.

Bedeutende Sehenswürdigkeiten gibt es in Mumbai soweit ich weiß keine, aber Mumbai an sich ist ja das must be in Indien.

Bombay hat auch sein ganz eigenes Klima, wegen der Lage am indischen Ozean. Man fühlt das wahre Indien in der Stadt, in jeglicher Hinsicht!

Ok, genug geschwärmt. Wie immer kann ich nur sagen, es kommt leider längst nicht so rüber wie es ist. Man muss es erleben! Und ich bin sehr froh und glücklich, dass ich es erleben darf und die Erinnerungen und Eindrücke immer in meinem Gedächtnis bleiben.

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20.10.2005 - Sales Conference

Am 17.&18.Okt. fand eine Sales Conference mit anschließendem Dinner im Gaestehaus statt.

Ein bedeutender Unterschied zu Deutschland ist, dass erst getrunken und dann gegessen wird. Und gleich nach dem Essen ist die Party zu Ende und alle verlassen fluchtartig das Feld. 

.

Der zweite von rechts ist mein Betreuer, Tarang Desai

Ashish Baghra, auch im Marketing

 

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16.10.2005 - Summary 29.09. bis 16.10.05

Namaskar!

 Nach zwei Wochen Indien habe ich die ersten Eindrücke zusammengefasst.

Ich muss dazu sagen, meine Erläuterungen können nur im Ansatz beschreiben, wie es hier ist. Auch sehe ich die Sachen jetzt aus anderer Sicht und weiß daher nicht, ob es gut verständlich ist, wie ich es schreibe. Aber trotzdem viel Spaß beim Lesen!

 Land: Jetzt nach der Monsunzeit ist alles sehr grün, aber man kann beobachten, wie es jeden Tag trockener und brauner wird. Es regnet keinen Tag und die Temperaturen sind ca. 30 Grad am Tag und 20 Grad in der Nacht. Das Klima ist jetzt trocken, nicht wie direkt nach dem Monsun, wo es so feucht war, dass die Sachen immer klamm waren und die Handtücher nicht mehr getrocknet sind.

 Leute: Einzigartig ist die Nettigkeit und Hilfsbereitschaft. Jeder Wunsch wird von den Augen abgelesen. Man braucht nur andeuten, dass man etwas möchte und schon werden alle Hebel in Bewegung gesetzt um es zu erfüllen. Zum Beispiel: Wir hatten gefragt, wo man billige Flüge nach Delhi bekommen kann, weil wir über Diwali (großes Fest Ende Oktober) nach Delhi wollen. Sofort wurden Flüge, Hotel und Rundreise mit Fahrer im Goldenen Dreieck (Delhi, Agra, Jaipur) gebucht.

Es kommt mir so vor, als verhalten sich die Leute untergeben, was mir teilweise unangenehm ist. Ich will mich nicht fühlen als reicher Deutscher, der von den Indern bedient werden will. Aber es liegt einfach in der Mentalität der Menschen hier, dass das Wohl des anderen vor dem eigenen geht. Vom Aussehen her sind die Inder wirklich recht klein. Große Inder sind dann ungefähr so groß wie ich. Die Männer haben fast alle einen Schnurrbart und die Frauen tragen fast alle einen Sari (ein ca. 6m langes Tuch, was um den Körper gewickelt wird). Es gibt in der Stadt aber auch Leute, die westliche Kleidung tragen.

Das Leben auf dem Dorf und in der Stadt ist wie Tag und Nacht. Auf dem Dorf, am Straßenrand oder auch in der Stadt leben die armen Menschen in Verhältnissen, das ist für Europäer unverständlich. In selbstgebauten Hütten, welche aussehen wie alte zerfetzte Zelte mit Pappwänden (2x2m oder so), lebt die ganze Familie ohne Bett, ohne Strom und mit Wasser aus dem Fluss. Die Mittelschicht lebt in Häusern mit kleinen Zimmern, nicht sehr sauber, aber zumindest mit Bett, Strom und Leitungswasser. Und die reichen haben Villen, so wie Villen auch in Europa aussehen: Viele große Zimmer, sehr sauber, modern, mit Garten und Pool.

Was lustig ist sind die Kopfbewegungen beim Ja und Nein sagen. Nein ist Kopfschütteln wie bei uns, aber Ja ist auch den Kopf seitwärts bewegen, nur in etwas anderer Form. Sie sagen Ja und schütteln den Kopf dabei. Braucht etwas Übung um die Unterschiede zu erkennen. 

Außerdem sieht man oft Männer händchenhaltend oder den Arm um die Schulter des anderen legend. Das ist hier eine normale Geste unter Freunden.

 Mein Tag: Aufstehen ist um 8, dann um 9 Arbeitsbeginn. 13.30 gibt es Mittag, danach arbeiten bis 18.30 und 19.00 Abendessen. Abends gibt es verschiedene Aktivitäten: Manchmal Dinner Meetings in Nasik oder im Gästehaus, Tischtennis, Emails schreiben, Fernsehen,..

Am Wochenende fahren wir Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ab: Wasserfälle, Naturparks, Tempel, Stauseen. Oder wir gehen in Nasik essen und einkaufen.

Oft machen wir auch was mit den Praktikanten von Bosch oder anderen Firmen hier in der Nähe, wie z.B. mit deren Rollern durch Nasik und Umgebung cruisen. Hat schon was von Freiheit und Spaß, ohne Helm einfach drauf los zu fahren und den Wind in den Haaren zu spüren; so was würde man in Deutschland nicht können.

Steffen (Firma Dirk), Kevin und Niki von Bosch. Jeder hat sich einen Scooter gekauft.

 

Arbeit: Ich bin im Marketing Department eingeteilt und habe bis Ende des Jahres einen Plan bekommen, bei dem ich alle Abteilungen, die relevant fürs Marketing sind, durchlaufe. Das läuft dann so ab, dass ich 1-2 Tage in der Abteilung vor Ort bin, Mitschriften und Fragen notiere und bei Problemen noch mal um Erklärungen bitte. Nebenbei arbeite ich am Arbeitsplatz im Büro an Aufgaben oder Projekten, die mir mein Betreuer vom Marketing gibt.

Dreimal am Tag wird schwarzer Tee mit Milch und Zucker an den Platz gebracht. Es kommt auch vor, dass die Kollegen am Schreibtisch singen oder summen. In der Firma sprechen die Inder unter sich eine Mischung aus Hindi und Englisch und mit uns Englisch.

 Essen: Alles, was ich bisher gegessen habe, war lecker. Es ist mit deutschem Essen in keinster Weise vergleichbar. Zu jedem Essen gibt es Reis, Chapati (Art Pfannkuchen) und Daal (dicke Soße mit Linsen und Gewürzen). Die Fülle der Gerichte kann und will ich jetzt nicht aufzählen. Auf jeden Fall ist es immer würzig, mittel oder sehr scharf (für unsere Verhältnisse), verschiedene Zutaten zusammen gemischt und einfach köstlich. Als Dessert gibt es verschiedene Varianten von Teigbällchen, Sahne-Milch-Pudding-Gemische, Milchreis oder ähnliches. Und: man kann alles mit allem zusammen essen!

Die Inder essen meist mit der rechten Hand, selten mit Besteck. Ich habe mich dem angepasst und esse auch teilweise mit Gabel und mit der Hand. Alles eine Frage der Übung.

 Gästehaus: Das Gästehaus ist für indische Verhältnisse Luxus und für deutsche auch nicht weit davon entfernt. Mein Zimmer ist groß, hell, sauber, mit AC und Ventilator, Fernseher, Internet. Das Bad ist auch sehr sauber und die Dusche ist so groß wie das halbe Bad.

Im Gästehaus gibt es eine eigene Küche, wo wir Frühstück, Mittagessen und Abendessen bekommen. Unter der Woche essen zu Mittag auch die leitenden Chefs von ThyssenKrupp dort. Es ist hergerichtet wie ein Buffet und es gibt meist 3-4 Gerichte zur Auswahl. Man wird auch bedient wie im Restaurant, mit Teller abräumen und Kaffee an den Platz bringen.

Weiterhin wird unsere Wäsche gewaschen und gebügelt. Allerdings ist weiß danach nicht mehr weiß, sondern dreckig-rosa-blau. Aber ich habe ja zum Glück nicht meine besten Sachen mitgenommen.

Unser Gästehaus wird noch renoviert

Mein Zimmer

 

Sprache: Es ist wirklich nicht sehr leicht, die Inder zu verstehen. An sich sind die englischen Wörter nicht das Problem, aber durch den indischen Akzent wird die Sprache so sehr verändert, dass man die Wörter meist nur erahnen kann. Aber für die Inder ist unser Akzent genauso schwer zu verstehen. Die Angestellten, z.B. der Fahrer oder die Köche können nur ein paar Worte Englisch und sprechen Hindi, oder teilweise Marathi. Dort geht die Verständigung dann meist mit Händen und Füßen oder durch Aufschreiben.

 Verkehr: Man kann es sich nicht vorstellen, wenn man nicht hier war. Jede Fahrt ist ein neues Abenteuer. Es scheint keine Regeln zu geben. Es ist wie ein Autorennspiel am Computer. Wo eine Lücke zu sehen ist, huscht man herein. Beim Überholen muss manchmal der Gegenverkehr ausweichen und abbremsen. Auf zweispurigen Fahrbahnen kann man durchaus zu dritt oder viert fahren. In einen Geländewagen passen schon mal 10 oder 15 Inder, auch wenn die dann übereinander sitzen und bis zur Decke gestapelt werden, oder auf dem Dach mitfahren. Kühe, Hunde, Wildschweine und Ziegen nehmen am Straßenverkehr genauso teil wie LKWs, Autos, Motorräder, Fahrradfahrer und Fußgänger.

 Meine persönlichen Eindrücke:

Zwei Dinge sind unwiderruflich wahr:

1. In India only one thing is impossible – the impossibility.

2. Indien zwingt dich, über dich und dein Leben nachzudenken und Indien verändert jeden, der längere Zeit hier war.

Woran ich die Veränderung merke?

Man schätzt alles viel mehr, Wasser, Essen, ein Bett.

Ich nehme das hin, was ich in Deutschland nicht hinnehmen würde: Stehtoiletten, wo einem die Luft wegbleibt vor Gestank, das Ding halb unter Wasser steht und trieft vor Dreck. Die Artenvielfalt der indischen Insekten, die ich in meinem Zimmer bewundern darf.

Das Selbstvertrauen wird ungemein gestärkt (anspruchsvolle Arbeit, fremde Menschen, Sprache).

Aber vor allem entwickelt man diese Sensibilität für das, was die Menschen tun, sagen oder denken. Alle sind so nett und hilfsbereit, es wird zuerst für das beste des anderen gesorgt, dann für sich selbst. Die Inder sagen immer ja und no problem, aber man muss viel zwischen den Zeilen lesen um nicht die Grenzen oder Normen für Respekt, Höflichkeit, Ausnutzen von Hilfe aus den Augen zu verlieren. Nicht aus dem Blickpunkt von deutschem Anstand und  Respekt, der ist mit dem indischen unvergleichbar. Nein, aus der Sicht der indischen Normen und Handlungen. Das ist nicht immer leicht, da nie jemand sagt, wenn man was falsch macht oder zu große Wünsche äußert.

Eigentlich wollte ich ja hierher, um dem materialistischen und pessimistischen Denken in Deutschland zu entfliehen und das einfache Leben kennen und schätzen lernen.

Aber dadurch, dass ich hier bessere Verpflegung und Unterkunft als in Deutschland habe, konnte mein Wunsch noch nicht erfüllt werden. Ich hoffe, wenn ich herum reise, lerne ich das Land und die Leute richtig kennen.

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8.10.2005 - Am Ausgang Flughafen Mumbai warten am Geländer alle mit Schildern auf die Ankömmlinge

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8.10.2005 - Am ersten Morgen in Indien: Blick von unserem 4Sterne Hotel in Mumbai

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8.10.2005 - Gewächshaus auf dem Firmengelände für die Büropflanzen

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8.10.2005 - Susanne, Ravi (unser Betreuer) und ich

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8.10.2005 - Ja, so groß ist eine Stahlrolle...

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8.10.2005 - Bürogebäude auf dem Firmengelände

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8.10.2005 - Tägliches Mittagessen im Gästehaus mit allen Chefs von ThyssenKrupp Nasik

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8.10.2005 - Godavari in Nasik, einer der 5 heiligen Flüsse in Indien

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8.10.2005 - Wäsche waschen inmitten Nasik

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8.10.2005 - Am Godavari

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8.10.2005 - Baden im Godavari

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8.10.2005 - In Nasik

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8.10.2005 - Mr. Flörl, Technischer Chef von Bosch in Nasik, in der Bosch Colony, wo Chefs und Praktikanten wohnen

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8.10.2005 - Beim Pandu Lena Tempel

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8.10.2005 - Picknick beim Pandu Lena Tempel an Mahatma Gandhis Geburtstag

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8.10.2005 - So leicht kann man Kinder glücklich machen

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8.10.2005 - Wenn es drinnen wirklich voll ist..

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8.10.2005 - Einer der vielen Stauseen in der Umgebung von Nasik

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8.10.2005 - In der Umgebung von Nasik

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8.10.2005 - Großes Interesse bei unserem Erscheinen

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8.10.2005 - Auf einer Dorfstraße

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8.10.2005 - Umgebung von Nasik

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8.10.2005 - Blumen für Susanne und mich

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